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    Strom auch bei Windstille

    22.12.2011

    Wenn man mit dem Zug unterwegs ist, sieht man oft riesige Windräder, die umweltfreundlich Strom erzeugen. Das Problem: Der Wind weht nicht immer, wenn er gebraucht wird. Für große Unternehmen wie die Bahn ist es aber sehr wichtig, den Strom aus erneuerbaren Energien wie Wind sicher einplanen zu können - die Züge brauchen ja zuverlässig "Saft". Deshalb testen die Bahn und einige andere Unternehmen ein Kraftwerk, das Windenergie speichern und auch dann Strom liefern kann, wenn kein Lüftchen weht.

    Der Trick: Wenn etwa ein Sturm tobt, stellt das Kraftwerk mehr Strom her, als benötigt wird. Mit dem Strom, der übrig ist, wird das Gas Wasserstoff hergestellt und in einem großen Tank gesammelt. Wenn wenig Wind weht, wird der Wasserstoff verbrannt. Und dabei wird wieder Strom erzeugt - ziemlich clever. Die Fachleute nennen das Kraftwerk übrigens Hybridkraftwerk - Hybrid bedeutet so viel wie gemischt -, weil mehrere Arten, Strom zu erzeugen, kombiniert werden.