Politiker sorgen in Kopenhagen für prima Klima

07.12.2009

In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen findet vom 7. bis 18. Dezember die Klimakonferenz der Vereinten Nationen statt. Rund 18.000 Teilnehmer aus über 190 Ländern werden erwartet. Darunter auch 60 Staats- und Regierungschefs wie Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama. Sie alle treffen sich, um gemeinsam zu überlegen, wie man das Klima und damit die Erde schützen kann.

Da die Klimaprobleme nicht erst seit gestern bekannt sind, treffen sich die Politiker nicht zum ersten Mal. Bereits seit Anfang der 1990er-Jahre denken sie regelmäßig über den Klimaschutz nach. Das bisher wichtigste Klimatreffen fand 1997 in der japanischen Stadt Kyoto statt. Dort haben sich die Politiker unter anderem darauf geeinigt, den Ausstoß der so genannten Treibhausgase zu verringern; hierzu gehört auch das berühmt-berüchtigte Kohlenstoffdioxid, kurz CO2. Was die Politiker genau vereinbart haben, steht im „Kyoto-Protokoll". Weil das 2012 endet, treffen sich die Politiker in Kopenhagen, um zu planen, wie es in Zukunft mit dem Klimaschutz weitergehen soll.

Warum bereiten die Treibhausgase den Politkern so große Kopfschmerzen? Die Treibhausgase kommen auch in der Natur vor. Sie sammeln sich in der Atmosphäre, die die Erde wie eine Hülle umgibt. In der richtigen „Dosierung" sorgen sie dafür, dass nicht zuviel Sonnewärme in den Weltraum entweicht, aber auch nicht zuviel zurückbleibt. Der positive Effekt ist, dass auf der Erde eine Durchschnittstemperatur von 15°C herrscht, bei der Menschen und Tiere sich wohl fühlen. Ohne den „Treibhauseffekt" wäre es etwa 30°C kälter.

Das Problem ist, dass auch die Menschen Treibhausgase produzieren, etwa wenn Kohle, Gas oder Öl verbrannt werden, um Strom zu erzeugen. Dadurch haben sich in der Erdatmosphäre zu viel Treibhausgase angesammelt, und es entweicht zu wenig Wärme. Die Folge: Die Temperatur auf der Erde steigt. Das hat spürbare Auswirkungen auf das Leben der Menschen und Tiere. Das Eis der Pole schmilzt, der Meeresspiegel steigt und es wird wohl immer häufiger schlimme Unwetter, Überschwemmungen aber auch Dürren geben.

Gut also, dass sich die Politiker in Kopenhagen treffen und sich Gedanken um den Klimaschutz machen - und damit über die Erde und uns.