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Die Bambusbahn in der Nähe von Battambang in Kambodscha © mauritius images / Hakbong Kwon / Alamy

Die Bambusbahn von Kambodscha

Eine einfache Holzplattform, zwei Eisenachsen mit vier Rädern und ein 6-PS-Motor: So sieht "Norry", die Bambusbahn, aus.

Die ersten Bambuszüge bauten Bauern in der Nähe der Stadt Battambang in Kambodscha vor über 30 Jahren. Denn nach einem langen Bürgerkrieg waren hier im Norden des Landes die meisten Straßen unpassierbar. Auch Züge fuhren nicht. Seitdem wurde auf diesen draisinenähnlichen Norries einfach alles zwischen den Dörfern transportiert: Menschen, Hühner, Kühe, Mangos, Reissäcke, Motorräder und vieles mehr.

Bei Gegenverkehr muss einer vom Gleis

Heute sind die Straßen längst erneuert, doch in der Regenzeit leistet die Bambusbahn immer noch gute Dienste. Inzwischen ist sie auch eine echte Touristenattraktion geworden. Zwischen den Dörfern O Dambong und O Sra Lav rattern die Norries mit 30 bis 40 km/h über geflickte Gleise und Holzbrücken, vorbei an Tempeln und Reisfeldern. Kommt ihnen ein anderer Bambuszug entgegen, muss einer von beiden erst von den Schienen gehoben werden, damit der andere vorbei kann.

Das ruckelige Vergnügen könnte schon 2017 enden, denn dann sollen wieder "richtige" Züge auf den Gleisen fahren, die natürlich auch noch erneuert werden müssen.

Foto: mauritius images / Hakbong Kwon / Alamy

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