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Ruhig Blut: Ganz vorsichtig legen die Mitarbeiter den wertvollen Kopf in die Transportkiste.  © DB AG

Vorsicht! So werden Kunstwerke transportiert

15.01.2015

Mehr als 800 Jahre ist dieser Kopf alt. Er stammt aus Angkor Wat, der größten Tempelanlage der Welt, mitten im Dschungel von Kambodscha. Was für ein Schatz! Nicht auszudenken, wenn er kaputtginge! Und die Gefahr besteht. Denn der Kopf aus dem Urwald reist immer mal wieder um die Welt - wie unzählige andere Kunstwerke, die in Museen und Ausstellungen gezeigt werden. Damit er stets heil von A nach B kommen, gibt es Kunstpacker. Die Profis zeichnen die Form des Kopfes auf Schaumstoff, schneiden mehrere Lagen aus und polstern damit eine Kiste aus. Dann legen sie den Kopf vorsichtig hinein. Damit seine Oberfläche nicht angegriffen wird, wird er noch in eine Spezialfolie eingewickelt. Dann noch eine letzte Schicht Schaumstoff, Deckel drauf - fertig! Auch der Lastwagen, auf den die wertvolle Fracht verladen wird, ist speziell: Er hat eine besondere Luftfederung, im Laderaum herrschen stets die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Und um zu vermeiden, dass das Kunstwerk bei einem Unfall an andere Kisten stößt, steht jede Kiste dort dann ziemlich allein rum. Am Zielort wird der Kopf behutsam wieder ausgepackt. Bis zur nächsten Reise, wenn das Ganze von vorn beginnt.

Link:

Angkor Wat auf Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Angkor_Wat

Nein, verstecken

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