logo
Bord-Logistik / Bild: DB AG/Titus Ackermann

Wie kommt die Currywurst in den Zug?

Kinderreporter Oli hat sich gefragt, wie die Speisen, Getränke, LeseLOKs und Co. in den Zug kommen. Und was passiert, wenn die Dinge nicht mehr ausreichend an Bord sind? Hier erzählt er euch, wie es funktioniert.

Die Züge der Deutschen Bahn legen täglich weite Strecken zurück. Manche von ihnen durchqueren ganz Deutschland – zum Beispiel von Hamburg im Norden bis München im Süden und sogar darüber hinaus.

Bevor ein Zug losfährt, sind früh morgens viele Menschen im Werk oder am Bahnhof schon sehr fleißig. Sie reinigen die Wagen und machen kleine Reparaturen. Die Mitarbeiter von der Bordlogistik beladen den Zug mit allem, was während der Fahrt benötigt wird: Teller, Besteck, Kaffee, Kuchen, Salate, Schokoriegel, Servietten, kleine ICEs, LeseLOK, ...

400 Mitarbeiter arbeiten in der Logistik

Insgesamt sind mehr als 400 Mitarbeiter für die Bordlogistik zuständig. Sie kümmern sich darum, dass möglichst immer alle Waren in den Zügen verfügbar sind.

Manchmal kommt es vor, dass ganz viele Kinder mitfahren, die zum Beispiel alle eine LeseLok haben wollen. Oder ganz viele Fahrgäste bestellen sich genau an dem Tag eine Currywurst. Da kann es während der Fahrt auch mal vorkommen, dass einzelne Dinge nicht mehr ausreichend an Bord sind. Also muss unterwegs neu beladen werden.

Der Zugchef gibt dann mit seinem Smartphone an, welche Dinge auf den Zug nachgeliefert werden müssen. Oder die Kollegen im Bordrestaurant bestellen über ihr Handy. Alle Informationen werden automatisch an einen Computer gesendet, der ein spezielles Programm hat. Man nennt es Warenwirtschaftssystem. Es weiß genau, welche Sachen in welchem Zug an Bord sind und stellt für die Lieferung am nächsten Beladebahnhof die Einkaufsliste für das Lager zusammen.

Die Mitarbeiter im Lager nehmen die Bestellungen auf. Sie benötigen dann maximal eine Stunde Zeit, um alle Dinge aus dem Lager zu nehmen und rechtzeitig zum Zug zu bringen. Wann der nächste Zug im Bahnhof eintrifft, wissen sie natürlich ganz genau.

100.000 Baguettes im Monat 

Insgesamt gibt es 600 unterschiedliche Produkte an Bord. Im Monat werden zum Beispiel ungefähr 14.000 Liter Kaffee, 65.000 Liter Bier und 100.000 Baguettes nachbestellt. Allein mit den Baguettes könnten alle Einwohner einer ganzen Stadt wie Cottbus oder Kaiserslautern einmal frühstücken.

An elf Bahnhöfen gibt es diese Lagerstandorte mit Kühlhäusern, die die Start- und Zwischenbeladungen für alle ICE- und IC-Züge in Deutschland übernehmen.

Während der Zug im Bahnhof hält, muss es dann ganz schnell gehen. Leere Kisten werden fix ausgeladen und die benötigten Dinge kommen an Bord. Dann kann die Fahrt weitergehen.

Nein, verstecken

Mach jetzt mit!

Wenn du die faszinierende Unterwasserwelt entdecken möchtest, dann mach jetzt mit bei unserem Gewinnspiel. Fülle einfach die untenstehenden Felder aus und klicke auf „Absenden“!

* Die mit Sternchen markierten Felder sind Pflichtfelder. Das bedeutet, dass du diese unbedingt ausfüllen musst um teilzunehmen!