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Schauspielerin Jessica Schwarz: keine Streberin

In "Hanni und Nanni" spielt Jessica Schwarz die Mutter der frechen Zwillingsschwestern. Im Interview erzählt sie, wie sie selbst als Schülerin war, warum sie gerne Kinderfilme dreht und was sie am Bahnfahren liebt. 

Name: Jessica Schwarz
Alter: 40 Jahre
Beruf: Schauspielerin 

Im Film spielst du die Mutter von Hanni und Nanni. Wie warst du selbst als Schülerin?

Ich glaube, ich war sehr unterhaltsam. Ich hab gern Schabernack getrieben und viel gelacht. Bei „Aufmerksamkeit“ stand nicht immer die beste Note... Aber mir konnte auch niemand so richtig böse sein.

Das klingt ja fast ein bisschen wie die Zwillinge im Film...

Auf jeden Fall. Ich war wirklich keine Streberin. Mir ist das Lernen immer schwer gefallen, weil ich eigentlich nur das lernen wollte, was mich wirklich interessiert. 

Kennst du die Geschichten von Hanni und Nanni noch aus deiner Kindheit?

Klar. Ich habe lange mit meiner Schwester in einem Zimmer geschlafen und wir haben viel „Hanni und Nanni“ gehört. Meine Schwester habe ich auch als erstes angerufen und erzählt, dass ich in diesem Film mitspiele.

Weißt du noch, was du als Schülerin werden wolltest?

Eine Zeitlang wollte ich wie meine Mutter als Apothekenhelferin arbeiten. Dann habe ich meiner Schwester nachgeplappert: „Ich werde Meeresbiologin.“ Alles mit Tieren hat mich interessiert. Wir hatten zuhause immer Hasen und Fische und ich bin reiten gegangen. – Schauspielerin stand nie auf dem Plan!

Und wie bist du dann zur Schauspielerei gekommen?

Ich habe bei dem Musiksender Viva moderiert. In einer Sendung ist einfach mal alles schief gelaufen – irgendwann habe ich einen totalen Lachanfall bekommen, minutenlang. Das hat zufällig ein Filmregisseur gesehen und gesagt: Hey, ich glaube, ich weiß eine Figur, die gut zu dir passen würde. Das wurde dann meine erste Filmrolle.

Was liebst du an deinem Beruf und was nervt?

Toll sind Rollen, die verschiedene Gefühle in mir auslösen – Angst, Mut, Wahnsinn, Fröhlichkeit, Traurigkeit, ... Das mag ich sehr gerne.

Schade ist es, wenn man sich in eine Rolle total verliebt und sie dann beim Casting nicht bekommt. Da brauche ich schon zwei, drei Tage, bis ich darüber nicht mehr traurig bin. 

Machst du gerne Filme für Kinder?

Kinderfilme finde ich super. Ich mag die Energie von so vielen verschiedenen Generationen am Set. Wenn Kinder dabei sind, nimmt man sich selbst nicht so wichtig, sondern versucht, die Kinder zu unterstützen beim Dreh. Und natürlich bekommt man von ihnen auch ganz viel zurück.

Als Schauspielerin ist man viel unterwegs. Reist du gerne? 

Absolut. Ich habe eigentlich immer Fernweh und liebe es, Neues kennenzulernen. Ich bin selten drei Wochen am gleichen Ort – aber wenn das mal passiert, werde ich unruhig. Und die Menschen, die ich gern habe, sind auch einfach auf viele verschiedene Orte verteilt. Deshalb bin ich immer in Bewegung. 

Fährst du gerne Bahn?

Oh ja. Ich mag diese Ruhe in der Bahn wahnsinnig gerne. Ich mag es, aus den großen Fenstern zu schauen. Meistens stelle ich mein Handy aus und genieße einfach das Fahren.

Kannst du dich an ein besonderes Erlebnis in der Bahn erinnern?

Ich habe oft tolle Begegnungen in der Bahn. Auf dem Weg zu einer Theaterprobe habe ich mich mal ganz lange mit einem älteren Doktor unterhalten. So ein spannendes Gespräch! Er hat mir dann zur Premiere des Theaterstücks einen ganz lieben Brief geschrieben, das hat mich sehr gefreut. 

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