logo
Unterstützung aus dem Weltall; Bild: DB AG / Mathias Dreßler / Grafik: Titus Ackermann

Bäume vermessen. Das geht auch aus dem Weltall

Was haben Bäume mit dem Weltall zu tun? Und hat die Bahn nicht nur Loks und Züge sondern auch Satelliten?! Fragen über Fragen, die Oli jetzt erklärt. Schau dir auch das Video am Ende des Beitrags an.

Satelliten, die sich im Weltall um die Erde drehen, sind immer mit ganz viel Technik ausgestattet, oft auch mit Kameras, die Bilder von der Erde machen. Die Bahn nutzt diese Bilder, um zu erkennen, welche Bäume besonders unter Sturm und starkem Regen leiden könnten. Fast drei Viertel der Schienen führen durch Wald oder an Bäumen vorbei. Daher muss die Bahn sehr gründlich nachschauen, ob alle Bäume schön stabil stehen. 

Aber warum macht die Bahn das denn eigentlich? Damit sie zuverlässiger und pünktlicher wird! Und der Bahnwald wird geschützt.

Wenn kranke oder zu große Bäume schneller entdeckt werden, passiert es seltener, dass sie oder ihre Äste bei Sturm auf die Schienen fallen. Früher waren Förster und Waldarbeiter nur zu Fuß unterwegs, um vom Boden aus die Bäume an den Gleisen zu untersuchen. Das hat sehr lange gedauert und man konnte oft nur kleinere Bereiche erfassen. Daher setzt die Bahn auch Drohnen und Helikopter ein, die die Waldexperten aus der Luft unterstützen.

Mit den Satelliten geht das jetzt noch viel besser, denn sie können in kurzer Zeit ganz viele Informationen zum Bahnwald liefern. 28.000 Hektar ist der groß. Riesig oder? Die Daten helfen den Förstern, die Bäume noch besser zu pflegen und kranke Gehölze schneller zu finden. Arbeiten können ganz genau eingeplant werden. Die Züge kommen pünktlich und müssen nicht umgeleitet werden. Toll, oder?

Ein weiterer Grund ist, dass so auch die Bäume geschützt werden. Denn wenn die Bäume stabil bleiben, müssen weniger gefällt werden.

 

Grafik Weltall Unterstützung; Bild: DB AG / Paula Klattenhoff

So funktioniert die Pflege von Bäumen und Sträuchern mit Unterstützung aus dem Weltall.

Nein, verstecken