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Bild: DB AG / Faruk Hosseini

Was macht eigentlich ein Biberberater?

In ganz Europa ist der Biber inzwischen ein geschütztes Tier, ihm fehlen aber oft geeignete Lebensräume. Deswegen gibt es bei der Deutschen Bahn jetzt staatlich geprüfte Biberberater. Oli hat einen von ihnen getroffen!

Deutschlandweit gibt es rund 20.000 bis 40.000 Biber. Das klingt erst einmal viel, ist es im Vergleich zu früher aber nicht! Bevor der Biber intensiv gejagt wurde, gab es mehrere 100.000 dieser fleißigen Nager.

Damit die Biber sich wieder friedlich ansiedeln können, treffen an vielen Strecken der Deutschen Bahn jetzt fleißige Baumeister und seltene Nager aufeinander.

Einer dieser Baumeister ist Dr. Michael Schmitt. Bevor er Biberberater wurde, war er allgemein für den Umwelt- und Artenschutz bei der Bahn zuständig. Jetzt sorgt er dafür, dass die natürlichen Lebensräume des Bibers geschützt werden, damit dieser sich gut wieder ansiedeln kann.

Gleichzeitig kümmert er sich darum, dass die Strecken der Bahn sicher sind. Denn wenn Biber in der Nähe der Gleise an den Bäumen nagen oder Dämme bauen und damit kleine Überschwemmungen verursachen, können dort keine Züge mehr fahren. Also sorgt er mit kleinen Tricks dafür, dass Biber sich so ansiedeln, dass sie keinen Schaden anrichten.

Zum Beispiel in Bernau am Chiemsee: Hier gibt es jetzt mehrere Biberdämme auf 500 Meter entlang der Bahnstrecke. Besonders gemütlich macht er es Bibern in Landshut: Dort wird gerade eine künstliche Wohnhöhle angelegt. Klingt kuschelig, oder?

Studiert hat Dr. Schmitt übrigens Biologie und Ökologie, deswegen kennt er sich mit Bibern und der Natur so gut aus.

Nein, verstecken

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